| FREMO-Treffen in Bad Oeynhausen (Der erste Besuch) | Foto-Album |
Tagelang, um nicht zu sagen Wochenlang, fieberte ich diesem Tag entgegen. Endlich war es dann soweit. Am 10.02.2001 setzt ich mich morgens um 5:30 Uhr in Herzogenrath (bei Aachen) in den Zug um zum FREMO Treffen nach Bad Oeynhausen zu fahren. Mit mir fuhren noch zwei weiter FREMO-Fans. Gegen 10:00 Uhr trafen wir dann in Bad Oeynhausen am Bürgerzentrum ein. Ich war sprachlos und begeistert, als ich den Aufbau im Bürgerzentrum sah.
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Im ersten Bahnhof des zweiten Hauptastes "Riegel-Wiesenbrück", der sich im Anschluß an die Tunneldurchfahrt befand, zweigte die Übergabe an den zweiten Schmalspurast ab. Hier konnten die Normalspurwagen auf Rollwagen gefahren werden und so ihren Weg auf diesem Teil des Aufbaus fortsetzen.
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Die Bahnhöfe der H0e-Strecke sind mir namentlich nicht bekannt. Ich fand sie aber durch die Bank weg sehr gut gestaltet.
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Nun genug der Schwärmerei - kommen wir zum Fahrbetrieb. Zuerst einmal muß ich
den Fahr-Planern ein Lob aussprechen. Sie haben für jede Zugmannschaft ein
eigenes Heft mit allen Zugbewegungen erstellt. Dabei wurde noch zwischen
"Bundesbahn" (Heft mit grünem Deckel) und Privatbahn (Heft mit rotem Deckel)
unterschieden. Interessant fand ich den Fahrauftrag "Sammeln aller Rübenwagen um
sie zur Entladung zur Zuckerrübenfabrik zu bringen und Verteilung der leeren
Wagen wieder an die Ausgangspositionen". Die Rüben, dargestellt durch
Vogelfutter (?), wurden alle in offenen Güterwagen transportiert.
Also um 11:00 Uhr wurde dann zum ersten Breafing gerufen und die
Bahnhofsbesatzungen wie auch die Zugmannschaften eingeteilt. Als Neuling habe
ich mich einer Zugmannschaft angeschlossen, um den "alten Hasen" über die
Schulter zu schauen. Mit dem Kommando "Uhr läuft" wurde die Session gestartet.
Nach einem "Uhr steht" und dem folgenden "Uhr läuft" war der Lokführer unserer
Zugmannschaft verschwunden und ich konnte als Ersatzmann einspringen. Es hat
sehr viel Spaß gemacht, die Züge über das Arrangement zu fahren und in den
einzelnen Bahnhöfen zu rangieren.
Zwischendurch wurde das Mittagessen eingenommen. Auch dies war gut organisiert.
Über eine Liste konnte zwischen zwei Essen gewählt werden, die dann in zwei
Schüben serviert wurden.
Nachmittags fand noch eine zweite Betriebs-Session statt. Zwischendurch wurden
viele Bekanntschaften geschlossen und viel diskutiert. Am späten Nachmittage
lernte ich noch Bernd Gerlach kennen, der mit einem ersten Groblayout für Meine
auftauchte. Man, was für ein Aufbau. Schade, dass ich nicht nach Meine kommen
kann, um den Betrieb auf diesem Arrangement zu sehen und mitzuerleben.
Gegen 19:45 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Bahnhof, um mit dem Zug
wieder nach Aachen zurückzufahren. Gegen 0:20 trafen wir dort auch ein.
Fazit: trotz eines sehr langen und relativ anstrengenden Tages war es, jedenfalls
für mich, sehr, sehr beeindruckend. Eins steht auf jeden Fall fest, im nächsten
Jahr bin ich wieder in Bad Oeynhausen und mal sehen, welche Treffen ich noch
besuchen kann und werde.
Michael Pfeil
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