| FREMO-Treffen im "Lokschuppen" in Hochdahl | Foto-Album |
Bevor ich meine Eindrücke vom Treffen schildere, möchte ich ein wenig
auf das Umfeld dieses Treffens eingehen.
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Das Treffen fand im
Eisenbahn-Museum "Lokschuppen"
in Erkrath-Hochdahl statt. Dies Museum steht an einer interessanten Strecke,
von Düsseldorf nach Wuppertal. Hier geht es eine Rampe ins Bergische Land
rauf und das Museum steht am Ende der Rampe.
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Da die damaligen Lokomotiven die Steigung alleine nicht schafften, wurde eine
Seilzugeinrichtung installiert. Dies ist, wenn ich richtig informiert bin,
eine einmalige Sache, zumindest in Deutschland. Im Museum gibt es Bilder von
der Seilzugeinrichtung. Natürlich gibt es noch andere Bilder und
Informationen über die Eisenbahn. Ein Besuch lohnt sich also.
Zum Treffen:
Ein Treffen in solch einer Umgebung ist einfach eine geniale Idee. Modellbahn
mit vorbildlichem Charakter passt einfach super in ein Eisenbahn-Museum. Ich
hatte den Eindruck, das dies nicht nur mir so ging. Es war zwar nicht soviel
Platz wie in einer Turnhalle, aber dafür war, jedenfalls für mich, viel
Flair vorhanden. Zudem war hier der richtige Rahmen gegeben, um unser Hobby
einem breiten Publikum vorzustellen. Der Betrieb nach dem Crew-Caller-Verfahren
ermöglichte dabei den Besuchern, wenn sie wollten, mitzuspielen. Sie wurden
dabei von einem FREMO-Mitglied begleitet. Bei Betriebspausen konnten die Besucher,
unter denen auch viele Kinder und Jugendliche waren, Züge über das
Arrangement fahren. Soweit ich dies beurteilen kann, hatten alle Besucher und
auch die FREMOikaner viel Spaß. Außerdem profitierte auch das Museum von der
relativ hohen Besucherzahl. Wie ich von Thomas Baur erfahren habe, war es nicht
so einfach, die Museumsleitung davon zu überzeugen, dass dies eine erfolgreiche
Veranstaltung wird. Mittlerweile dürfte die Museumsleitung aber überzeugt sein.
Beschreibung des Aufbaus:
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Starten möchte ich im Bahnhof "Heinsberg", der an einem der drei Streckenenden
liegt. Im Übersichtsbild 1 ist er links hinten, vor der Signalscheibe des
Vorsignals zu erkennen.
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Mittlerweile hat der Bahnhof auch ein Empfangsgebäude
erhalten. Von "Heinsberg" aus zieht sich die Strecke durch einen wunderschän
gestalteten Einschnitt vor der hinteren Wand des Museums entlang. Auf dem
Übersichtsbild 1 ist die Strecke durch die Stellwände des Museums
verdeckt.
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Nach dem Einschnitt wird der Bahnhof "Feuerbach" erreicht. Hier handelt
es sich um einen kleinen Bahnhof, der eher einem Haltepunkt gleicht. Es ist
allerdings eine Zugkreuzung möglich. Ladegleise oder ein Rampengleis sucht
man dagegen vergebens.
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Hinter dem Bahnhof "Feuerbach" erreicht man nach kurzer Fahrt das Gleisdreieck
"Drei Linden". Zu sehen im Übersichtsbild 2. Hier zweigt eine
Stichstrecke Richtung "Brauxel" ab.
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Zunächst geht es aber geradeaus weiter. Nach einem leichten Bogen gelangt
man durch einen Tunnel zum "Rest der Welt", sprich dem Schattenbahnhof "Lindern".
Hier wurde während einer Session begeistert und konzentriert gearbeitet.
Die Stichstrecke:
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Von "Heinsberg" kommend zweigt sie rechts ab, und passiert in einem Bogen einen
Bahnübergang, eine Flussbrücke und einen abgeholzten Hang um dann
den Bahnhof "Lichtenberg" zu erreichen. Im Übersichtsbild 2 im Vordergrund
zu finden.
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Der Bahnhof "Lichtenberg" ist ein schöner kleiner Landbahnhof, leider ist
die Gleislänge für die eingesetzten Züge zu kurz.
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Nach einem kurzen Streckenabschnitt durch ein Wäldchen, folgt der Bahnhof
"Drei Eichen". Auch hier ist die Gleislänge ein wenig kurz geraten. Hinter
"Drei Eichen" folgt noch "Vorbahnhof Brauxel" und dann der Endbahnhof der
Stichstrecke "Brauxel". Der "Vorbahnhof Brauxel" ist nur zur Sicherheit bzw.
als Ausweichbahnhof für "Brauxel" im Aufbau, falls etwas mit den Weichen in
"Brauxel" nicht in Ordnung ist. In "Brauxel" muss man die langen
Selbstbau-Bogenweichen bewundern, die im Eingangsweichenfeld zu finden sind.
Sie sind superschlank und daher auch ziemlich lang. Ich bin mal gespannt, wie
die Weichen aussehen, wenn sie eingeschottert sind. Es gab, solange ich anwesend
war, keine Probleme mit den Weichen.
Zum Betrieb ist nicht mehr viel zu sagen. Das Meiste ist oben schon erwähnt. Es wurde nach dem Crew-Caller-Verfahren gefahren. Für mich war dies die erste Erfahrung damit und ich muss sagen, es hat mir sehr gut gefallen. Das Verfahren gibt einem die Freiheit, so viele Züge zu fahren, wie man möchte. Man kann sich seine Zeit auf einem Treffen somit gut einteilen bzw. aufteilen. Eine Session wurde auch mit Zugmeldebüchern gearbeitet (ich hoffe ich habe das richtig in Erinnerung), für alle sicher eine interessante Erfahrung. Die Zeiten für die Zugbewegungen waren gut bemessen, so das alles ohne Stress zu bewältigen war. Zur Verpflegung ist noch zu sagen, dass sich direkt neben dem Museum ein Restaurant befindet. Zum Schluss möchte ich noch Thomas Baur danken, dass er nicht locker gelassen hat, seine Idee, ein Treffen in einem Eisenbahnmuseum durchzuführen, in die Tat umzusetzen. Ich denke, er hat damit auch gute Öffentlichkeitsarbeit geleistet.
Michael Pfeil
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