Bericht vom
FREMO-Treffen am 21.05.2004 in Ennepetal


FREMO-Treffen in Ennepetal Foto-Album

Himmelfahrt - da war doch was - ach ja, FREMO-Treffen in Schalksmühle. Halt, falsch, dieses Jahr findet das Treffen ja in Ennepetal statt. Wie im Jahr zuvor kann ich leider nur einen Tag dabei sein, also wird wieder das Übliche eingepackt und losgefahren.

Plan, 71.6 KByte Nach Ankunft wird als erstes einmal die Halle inspiziert und ein erster Rundgang unternommen. Es ist eine kleine Halle, die sonst anscheinend einem Theaterverein als Vorführraum dient. Entsprechend einfach und klein ist der Aufbau.
Übersicht (links), 137.4 KByte Übersicht (rechts), 163.9 KByte Außen herum, in einem großen Kreis mit überlappenden Enden, ist die H0-Strecke mit den Betriebsstellen Goldscheuer, Brauxel, Kelkheim, Lindern (SBf) und, über einen Anschluß zwischen Goldscheuer und Brauxel, Westenrode (Übergabe an die Schmalspur) aufgebaut.
Im Inneren des Kreises verläuft die H0m-Strecke in einem großen "U", mit den Betriebsstellen Rotterdam (SBf), Bauchem, Bauchem Rübenrampe, Poortvliet, Nieuwenhoorn und Westenrode (Übergabe an H0-Regelspur).

Goldscheuer (Längsansicht), 88.4 KByte Goldscheuer (Güterzug), 88.4 KByte Um das Arrangement genauer kennen zu lernen, folgen wir einem Personenzug auf seinem Weg von Goldscheuer nach Lindern. Goldscheuer ist hier, wahrscheinlich das letzte Mal, noch im alten Aufbau zu sehen. Der Bahnhof hat drei Verkehrsgleise, Abstell-, Güterschuppen und Rampengleis. Auch längere Züge können im Bahnhof aufgenommen werden, da die Nutzlänger der Gleise doch recht groß ist.
Goldscheuer (Bogenweiche), 132.0 KByte Goldscheuer (Personenzug), 150.4 KByte Strecke mit Brücke, 121.9 KByte Auffallend ist die Drei-Wege-Bogenweiche an einem Bahnhofskopf. Über die verlässt unser Personenzug dann auch den Bahnhof, um nach kurzer Fahrt, unter einer Brücke hindurch, die Anschlussstelle zum Bahnhof Westenrode zu passieren.
Strecke am Holzlager, 124.2 KByte Weiter geht es durch die Landschaft um kurz vor dem Bahnhof Brauxel an einem schön gestalteten Holzlager vorbei zu kommen. Hier liegen ein paar Baumstämme, daneben steht ein Bauwagen für den Holztrupp, sowie ein Traktor vor einem Schuppen. Ein arg ausgefahrener Weg führt zum Holzlager.
Bahnhof Brauxel (Einfahrt), 119.8 KByte Bahnhof Brauxel, 127.6 KByte Im Bahnhof Brauxel angekommen, hat unser Zug das andere Ende der kleinen Halle erreicht. Im Bahnhof fallen die selbstgebauten Weichen auf. Auch hier ist die Nutzlänge recht groß, so dass lange Züge gut aufgenommen werden können. Rangiermöglichkeiten sind auch in ausreichendem Maß vorhanden.
Strecke am Holzlager, 115.3 KByte Nach kurzem Aufenthalt verlässt unser Zug den Bahnhof um ein Stück hinter dem Bahnhof in einem Bogen um ein frisch gepflügten Acker zu fahren. Der Bauer ist fast fertig; er muss nur noch eine Bahn pflügen. Im weiteren Verlauf der Strecke wird der Bahnhof Kehlheim erreicht. Den Bahnhof habe ich mir irgendwie nicht so richtig angeschaut. Na - da verschieben wir die Beschreibung auf einen anderen Bericht.
Brücke (Teil 1), 158.4 KByte Brücke (Teil 2), 156.5 KByte Die letzte Etappe der Strecke führt in einem weiten Bogen von Kehlheim nach Lindern. Dabei geht die Strecke über einen kleinen Fluss. Dieses Modul ist wunderbar gestaltet. Zum einen die Brücke, zum anderen die feine Detaillierung des Flusslaufes mit besonderen Akzenten, wie Steine am Ufer und Enten und Schwäne im Wasser.
Brücke mit Schafherde, 194.3 KByte Ebenso toll ist die Schafherde auf der einen Seite des Flussufers, die unter der Brücke durchzieht. Nach gut unterrichteten Kreisen soll der Bestand der Schafe noch ausgebaut werden.

Bauchem, 152.7 KByte Poortvliet, 181.3 KByte Kommen wir zur Schmalspurbahn. Irgendwie habe ich den Eindruck, es ist ein Festtag, denn auf allen Bahnhöfen ist etwas Besonderes los. Wie sonst erklärt sich, dass auf einem kleinen Haltepunkt wie Bauchem so viele Leute stehen, oder in Poortvliet, wo eine Marschkappelle mit Federbusch durch die Straßen zieht.
Auf der Schmalspur (Teil 1), 167.4 KByte Auf der Schmalspur (Teil 2), 175.9 KByte Auch hängen überall Fahnen, die noch zusätzlich einen orangenen Streifen haben. Aber ja, nah klar, es ist Königinnentag!! Da fährt sicher auch der eine oder andere Sonderzug.

Folgen wir nun der Strecke von Rotterdam bis Westenrode. Kurz hinter Rotterdam ist der Haltepunkt Bauchem. Wie schon erwähnt ist der Bahnhof gut besucht. Es stehen viele Reisende auf dem Bahnsteig.
Bauchem Rübenrampe, 155.4 KByte Direkt hinter dem Haltepunkt befindet sich die Rübenrampe von Bauchem. Es gibt hier ein Ausweichgleis, das direkt neben einer Mauer entlangführt. Die Höhe der Mauer ist so angepasst, dass die Bauern mit ihren Traktoren die Rübenhänger direkt in die wartenden Wagons entladen können. Eine Besonderheit ist noch zu erwähnen: Von Rotterdam bis hinter Bauchem-Rübenrampe fällt die Stecke ab. Insgesamt werden so 5 cm Höhenunterschied bezwungen. Normalerweise ist so etwas auf FREMO-Treffen nicht zu sehen (eventuell nur bei Industrieanschlüssen).
Der Bogen nach Poortvliet, 179.0 KByte In einem weiten Bogen geht es von Bauchem nach Poortvliet, vorbei an einem Bauernhof mit Heuschober und Weiden mit grasenden Pferden und Kühen. Sogar ein Storchennest kann beobachtet werden. Auch Poortvliet ist sehr detailliert ausgestattet, mit den Bienenkästen und den Gewächshäuschen. Die Marschkappelle wurde ja schon erwähnt.
Nieuwenhoorn, 215.7 KByte Weiter geht es über super gestaltete Module zum Bahnhof Nieuwenhoorn. Dass auch hier der Königinnentag gefeiert wird sieht man an den Reisenden. Sie haben alle Luftballons in ihren Händen. Was mir an Nieuwenhoorn gut gefallen hat, ist die Baumreihe an der einen Bahnhofseite.
Der Bogen nach Poortvliet, 215.8 KByte Das letzte Stück der Strecke führt durch sehr morastige Gegend. Mein Eindruck war, geh' lieber nicht dort lang, entweder versinkst du oder es quillt überall Wasser aus dem Boden. Dort arbeiten aber trotzdem drei Personen, wahrscheinlich stechen sie Torf. Nun ist auch schon das Ende der Schmalspurstrecke erreicht, der Bahnhof Westenrode. Dass hier eine Übergabe von und zur Regelspur stattfinden kann, wurde schon an anderer Stelle erwähnt.

Mein Eindruck vom Treffen: es war ein kleines, ruhiges Treffen, mit viel Zeit für Gespräche. Dies spiegelte sich auch im Fahrplan wieder, der ohne große Probleme bewältigt werden konnte.

Michael Pfeil


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